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Krafttier Luchs

Der Luchs ist die größte wild lebende Katzenart in Europa. Typische Kennzeichen des Luchs sind die spitzen Ohrbüschel, sein Backenbart und der kurze Schwanz. Luchse haben relativ lange Beine. Ihre großen Pfoten sind insbesondere im Winter dicht behaart. So wird ein Einsinken im Schnee verhindert.

Die größten Luchse erreichen eine Länge von 150 cm, ihre Schulterhöhe beträgt etwa 60 cm. Luchse sind Einzelgänger. Sie sind sehr anpassungsfähig und können unterschiedlichste Lebensräume bewohnen. Sie klettern gut, was ihnen eine gute Übersicht ermöglicht. Die Tiere sind vorwiegend in der Dämmerung aktiv. hre Beute töten sie meist durch einen Biss in die Kehle.

Ihren Nachwuchs ziehen Luchse ab April bis Juli eines Jahres in Höhlen oder verlassenen Dachsbauten auf. Die Jungen werden schon in einem Alter von 2 Monaten entwöhnt, bleiben jedoch noch bis zum Herbst bei der Mutter, bevor sie auf eigenen Beinen stehen müssen.

Weitergehende Infos zum Luchs

Der Luchs als Krafttier kann Dich leiten, allein in der Wildnis zurecht zu kommen. Folge ihm durch den Nebel der Wälder und finde Deinen Weg.

Seine sprichwörtlichen Luchsaugen und Luchsohren weisen auf seine scharfen Sinne hin. Neben dem Seh- und Hörvermögen verfügt der Luchs wie alle Katzenarten über die Fähigkeit, Eindrücke über seine Vibrissen aufzunehmen. Nutze Deine Sinne und vertraue auf sie. Der Luchs eröffnet Dir die Möglichkeit Verborgenem auf die Spur zu kommen.

Die Luchsfähigkeit zu klettern, kann helfen, den Überblick zu behalten und das nicht nur in wörtlichem Sinn.

Als Katze des Nordens sollen Luchse mit den nordischen Göttern in Verbindung stehen und schon manche Lichtelbe wurde in der Nähe des Luchses erblickt.




FELIS (Le chat)

"Von dem Nutzen dieses Thieres lässt sich nicht viel sagen. Es ist zwar in unsern Häusern gewissermassen nothwendig geworden. Aber die blosse Liebhaberey für eine Katze kann man um so weniger entschuldigen, als diese in der That oft ein wahrhaft gefährlicher Feind für ihren Besitzer werden kann.

Es lässt sich an den traurigen Beyspielen, die man von der Tücke und Grausamkeit der Katze erzählt, im Ganzen nicht zweifeln, und nicht minder ausgemacht scheint es, dass viele Theile der Katze, selbst ihr Odem und ihre Ausdünstung für den Menschen ein gefährliches Gift enthalten.
Schon manche blinde Liebhaber dieses Thieres, die ihm in Schlafgemächer und selbst Bettstellen einen ungehinderten Zutritt gestatteten, sollen ihre Vorliebe mit einem frühen Tode gebüsst haben."

Naturhistorische Beschreibung der Säugthiere, Band 1 nach Buffon, bearbeitet von Karl Schmid, 1814

Bastet

Bastet

© 2012, Marcus Skupin

In früheren Zeiten, im Alten Ägypten war die Katze nicht nur als Mäusefänger beliebt. Sie hatte vielmehr einen göttlichen Status, was nicht zuletzt durch die zahlreichen Gottheiten bezeugt wird, die mit kätzischen Attributen ausgestattet wurden.

Liebe ist das höchste Gut der Welt! Wo Du sie findest, halte sie fest - denn ohne sie kannst Du nicht leben.

Marcus Skupin, 1982

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